Wärmepumpe und Photovoltaik: Welcher Stromtarif passt?
Das Wichtigste in Kürze: Wer eine Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage betreibt oder plant, hat andere Stromverbräuche als ein normaler Haushalt. Der passende Tarif und die richtige Zählerlösung können die Kosten spürbar beeinflussen.
Wärmepumpe: Eigener Tarif möglich
Für Wärmepumpen gibt es oft spezielle Stromtarife. Sie sind meist günstiger pro kWh als Haushaltsstrom, setzen aber häufig einen separaten Zähler voraus. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrem Verbrauch, der Gebäudesituation und den Bedingungen Ihres Netzbetreibers ab.
Photovoltaik: Eigenverbrauch und Reststrom
Mit einer PV-Anlage decken Sie einen Teil Ihres Stroms selbst. Den Rest, den sogenannten Reststrom, beziehen Sie weiter von einem Anbieter. Auch dafür sollten Sie den Tarif prüfen, denn Ihr Verbrauchsmuster hat sich durch die Anlage verändert.
Beides zusammen
Kombinieren Sie Wärmepumpe und PV, entsteht ein komplexeres Verbrauchsprofil. Wichtig sind passende Zählerkonzepte und ein Tarif, der dazu passt. Auch Speicher und Wallbox beeinflussen die Wahl.
Worauf Sie achten sollten
Fragen Sie vor der Anschaffung beim Netzbetreiber nach Zählerlösungen und Voraussetzungen. Prüfen Sie nach der Installation Ihren Stromvertrag und lassen Sie ihn überprüfen, statt ihn einfach weiterlaufen zu lassen. Fördermöglichkeiten und steuerliche Fragen klären Sie am besten mit einem Fachbetrieb oder Steuerberater.
Beratung
Ralf Rösemann prüft kostenlos, ob Ihr Stromvertrag zu Ihrer neuen Situation passt. Hausbesitzer in Hildesheim, Elze und Umgebung sind willkommen. Dies ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Fach- oder Rechtsberatung.
Ralf Rösemann
Energiekostenberater aus Söhlde, seit über 15 Jahren spezialisiert auf Strom- und Gasverträge für Privathaushalte und Unternehmen in Niedersachsen.
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